Allgemein
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Wählerinnen und Wählern im Wahlkreis bedanken, die mir mit ihrer Erststimme und mit der Zweitstimme unserer Partei das Vertrauen ausgesprochen haben. Ich nehme diesen Wählerauftrag ernst und werde alles in meiner Macht stehende tun, eine zukunftsorientierte Politik im und für den Freistaat umzusetzen. Dazu gehört im Wesentlichen auch, dass Gera mehr ins Zentrum politischer Entscheidungen in Thüringen gerückt wird.
Jetzt geht es zunächst darum, den Auftrag der Wählerinnen und Wähler im Rahmen der Regierungsbildung umzusetzen. Hier ist aus meiner Sicht klar: Die bisherige CDU - Regierungspolitik ist abgewählt. Im Rahmen der jetzt laufenden Sondierungsgesprächen muss unter anderem überprüft werden, ob eine gemeinsame Politik mit Grünen und Linken unter Führung der SPD möglich ist. Im Ergebnis aller Sondierungsgespräche kommt es darauf an, möglichst viele unserer inhaltlichen Positionen für eine moderne Wirtschaftspolitik, Stärkung der Arbeitnehmerrechte, Chancengleichheit in der Bildungspolitik und eine bessere Familienpolitik durchzusetzen.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaut der SPD-Kreisvorstand auf die Wahlen des letzten Sonntag. Zwar haben die Sozialdemokraten nicht das Ziel erreicht, in der Wählergunst vor der Linken zu landen, jedoch zeigen die erdrutschartigen Verluste der CDU, dass die Regierung Althaus bei den Wählerinnen und Wählern keine Zustimmung mehr hat. Dass auch die keine Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition vorhanden ist, zeigt, dass Thüringen den Politikwechsel aus dem linken Parteienspektrum will.
Ich möchte mich bei all meinen Wählerinnen und Wähler recht herzlich für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanken. Auch in Zukunft werde ich mich als Landtagsabgeordnete für die Region und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.
Ihre Sabine Doht
SPD-Innenpolitiker Heiko Gentzel ist erleichtert darüber, dass die rechtsextreme NPD den Einzug in den Landtag verpasst hat. „Ich danke den Thüringerinnen und Thüringern dafür, dass auch künftig keine Rechtsextremisten im Landtag sitzen“, so Gentzel. Dass dies verhindert werden konnte, sei auch dem jahrelangen Engagement von Initiativen wie Mobit („Mobile Beratung in Thüringen für Demokratie – Gegen Rechtsextremismus“)“ und „Deine Stimme gegen Nazis“ zu verdanken.
Sven Schrade hat mit 1.219 Stimmen ein achtbares Ergebnis bei Bürgermeisterwahl in der Stadt Schmölln erzielt. Beim Sieg von Kathrin Lorenz (CDU) belegte der 24-jährige mit 19,7 % einen beachtlichen 3. Platz hinter der neuen Bürgermeisterin und Klaus Hübschmann (DIE LINKE). Lorenz (1.912 Stimmen; 30,8 %)setzte sich mit 16 Stimmen Vorsprung gegen Hübschmann (1.896 Stimmen; 30,6 %) äußert knapp durch.