Der Wahlbetrüger heißt FDP

Norman Müller

Altenburg. Dass die FDP ihre Wahlziele kurz nach dem Wahlkampf bereits wieder vergessen hat, merkt man nicht nur am Stimmverhalten in der konstituierenden Kreistagssitzung.

 

Lohndumping als Ursache für Abwanderung

Wie einschlägige Untersuchungen zeigen, ist ein ganz wesentlicher Grund für die nach wie vor hohe Abwanderung aus Thüringen das Lohngefälle zwischen West und Ost. Gerade für junge Menschen, die noch keine Familie gegründet haben, gibt es keinen Grund, sich mit den deutlich geringeren Löhnen und Gehältern, die in Thüringen gezahlt werden, zufrieden zu geben. Das Konzept der Regierung Althaus, Thüringen als Billiglohnland werde Investoren anziehen, wodurch Arbeitsplätze geschaffen würden, hat sich als demographischer Bumerang, besonders für wirtschaftlich ohnehin schon schwächere Regionen wie den Kyffhäuserkreis, erwiesen.

 

Neue Beschallungstechnik für den Marksuhler Sportplatz

Foto: v.l. Heiko Gentzel, Christian Wördehoff und Frank Schäfer

Große Freude herrschte am vergangenen Freitag während des Marksuhler Sportfestes. Der SPD-Landtagsabgeordnete Heiko Gentzel und Landrat Reinhard Krebs übergaben den Fördermittelbescheid des Landes Thüringen für eine neue Lautsprecheranlage des Sportplatzes.

 

Abgeordnete unterwegs auf Sommertour

Die Ruhlaer SPD hatte die umliegenden Ortsvereine zum 2.Sommerfest ins Ruhlaer Waldbad geladen. Trotz vorhergesagten Unwetterwarnungen für Freitag Nachmittag schien pünktlich die Sonne. Viele Ehrengäste konnten begrüßt werden. So besuchte der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzender Christoph Matschie im Rahmen seiner Sommertour das Ruhlaer Waldbad. Aber auch der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz sowie die Landtagabgeordneten Sabine Doht und Heiko Gentzel waren nach Ruhla gekommen.

 

Spatenstich an der A 71 bei Artern

Dr. Andreas Räuber und Steffen Lemme beim 2. Spatenstich zur A71

Schon seit zwei Jahren wird zwischen dem anhaltinischen Oberröblingen, Artern und Heldrungen an insgesamt 28 Brücken gebaut. Diese mussten fertig werden, bevor es an die Autobahn selbst geht. Am 16.Juli war es nun so weit. Der erste Spatenstich wurde an dem Teilstück der A 71 zwischen Heldrungen und dem Südharzdreieck getätigt. Bis Ende 2011 sollen die 18 Kilometer bis zum Anschluss an das Südharzdreieck fertig gestellt sein. Prof Josef Kunz, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Bau und Verkehr wies in seiner Ansprache auf die Bedeutung dieser Baumaßnahme für die Region. Mit der Fertigstellung seien endlich auch der Norden Thüringens und der Süden Sachsen-Anhalts.verkehrsinfrastrukturell endlich angebunden. Der Anschluss zwischen Sömmerda Ost und Heldrungen wird laut Minister Wucherpfennig aber noch bis Ende 2012 dauern Auch Bundestagskandidat Steffen Lemme (SPD) und Landtagskandidat Dr. Andreas Räuber(SPD) waren bei dem symbolischen Spatenstich anwesend. Beide äußerten sich zuversichtlich zu den Chancen der Region nach Anschluss der Autobahnen. Lemme und Räuber, die sich schon länger auch für den Anschluss des Teilstückes zwischen Sömmerda und Heldrungen einsetzen, äußerten aber auch Kritik. In den letzten Jahren seien die angestrebten Fertigstellungstermine immer wieder verschoben worden, was zu einer weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen und sozialen Situation in der Region beigetragen hat.