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Auf Einladung der Abgeordneten Sabine Doht besuchte der Spitzenkandidat der Thüringer SPD, Christoph Matschie, am vergangenen Freitag im Rahmen seiner Sommertour ihren Landtagswahlkreis 07 / Wartburgkreis III.
Begleitet wurden sie vom Bundestagsabgeordneten Ernst Kranz und dem Bürgermeister der Gemeinde Schweina, Jürgen Holland-Nell.
Wie einschlägige Untersuchungen zeigen, ist ein ganz wesentlicher Grund für die nach wie vor hohe Abwanderung aus Thüringen das Lohngefälle zwischen West und Ost. Gerade für junge Menschen, die noch keine Familie gegründet haben, gibt es keinen Grund, sich mit den deutlich geringeren Löhnen und Gehältern, die in Thüringen gezahlt werden, zufrieden zu geben. Das Konzept der Regierung Althaus, Thüringen als Billiglohnland werde Investoren anziehen, wodurch Arbeitsplätze geschaffen würden, hat sich als demographischer Bumerang, besonders für wirtschaftlich ohnehin schon schwächere Regionen wie den Kyffhäuserkreis, erwiesen.
Die Ruhlaer SPD hatte die umliegenden Ortsvereine zum 2.Sommerfest ins Ruhlaer Waldbad geladen. Trotz vorhergesagten Unwetterwarnungen für Freitag Nachmittag schien pünktlich die Sonne. Viele Ehrengäste konnten begrüßt werden. So besuchte der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzender Christoph Matschie im Rahmen seiner Sommertour das Ruhlaer Waldbad. Aber auch der Bundestagsabgeordnete Ernst Kranz sowie die Landtagabgeordneten Sabine Doht und Heiko Gentzel waren nach Ruhla gekommen.