Bildung & Kultur
Pressemitteilung (27.11.2012)
„Wir Sozialdemokraten werden alles tun, um den Unterrichtsausfall in Thüringen in den kommenden Jahren so gering wie irgend möglich zu halten.“ Dieses Versprechen hat Peter Metz, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, heute den demonstrierenden Schülerinnen und Schülern in Bad Salzungen gegeben. Der Abgeordnete legt dar, dass mit dem Doppelhaushalt 2013/14 wichtige Weichenstellungen für eine bessere Unterrichtsabdeckung verbunden seien. „In den kommenden beiden Haushaltsjahren steht den Schulen ein Einstellungskorridor von jeweils 400 Vollzeitstellen zur Verfügung, weitere Personalkapazitäten werden sich zudem durch das Auslaufen des Floatings ergeben“, sagt Metz. Mit diesen beiden Maßnahmen, aber auch mit der bereits in diesem Schuljahr angelaufenen Ausweitung des Programms „Geld statt Stellen“ werde es gelingen, den Unterrichtsausfall erheblich zu minimieren und eine Vertretungsreserve aufzubauen.
„Die permanenten Angriffe der CDU-Fraktion gegen das Bildungsministerium sind politisch inakzeptabel und inhaltlich irrational“, sagt Peter Metz, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Er bezieht sich damit auf die heutige Kritik des CDU-Abgeordneten Emde an der Realisierung des Gemeinsamen Unterrichts und an den Gemeinschaftsschulen.
»Die Zukunft der Erinnerung wird von Ihrer Fähigkeit zur Erneuerung abhängen.« Aleida Assmann
Während der Herrschaft des nationalsozialistischen Regimes wurden bis 1945 geschätzte 300.000 Kinder, Frauen und Männer aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen oder Behinderungen systematisch ermordet.
Für diese ungeheuerliche Aktion benutzten Nationalsozialisten Begriffe wie „Gnadentod“ oder „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Die NS -“Euthanasie“ stellt den Beginn der systematisch geplanten Massenmorde des nationalsozialistischen Regimes von 1939-1945 dar.