Soziales
Am 1. September machte sich SPD-Bundestagskandidat Steffen Lemme bei der Starthilfe e.V. Sondershausen über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in Thüringen kundig. Bei dem Verein, der unter anderem auch im Berufsausbildungsbereich tätig ist, traf er mit dem Vereinsvorsitzenden und Vizelandrat Georg Schäfer sowie dem Geschäftsführer Jürgen Rauschenbach zusammen.
Auswählen, Ausleihen, Spielen - besser geht frühkindliche Bildung kaum.
Laut der Internet-Enzyklopädie Wikipedia ist eine Ludothek ein Ort einer geordneten benutzbaren Sammlung von Spielen - also eine Bibliothek nur eben für Spiele und noch viel mehr.
Wichtige gesellschaftspolitische Tätigkeit
In einem gut zweistündigen Gespräch informierte sich am gestrigen Tag der Geraer Landtagskandidat Wolfgang Lemb über die Arbeit des demokratischen Frauenbundes in Gera.
Lemb zeigte sich überrascht von der Vielfalt der Angebote, die in der Heinrichstrasse in Gera für Frauen, Mädchen aber auch Familien angeboten werden.
„Der demokratische Frauenbund leistet eine herausragende Arbeit für und mit Frauen“, so das Fazit des SPD Landtagskandidaten.
Insbesondere der Ansatz, den Frauen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, sei der richtige Ansatz um die Frauen nicht nur sinnvoll zu Beschäftigen, sondern ihnen selbst Anleitung zur Eigenständigkeit zu geben, so Lemb.
Das zentrale Problem sieht Lemb in der Finanzierung des Vereins. „Wir erleben hier in ganz praktischen Auswirkungen die Verweigerungshaltung der Thüringer Landesregierung, keine finanzielle Mittel für Maßnahmen des 2. Arbeitsmarktes zur Verfügung zu stellen“, kritisiert Lemb die Haltung de Landesregierung.
Gerade in solchen Projekten wäre eine gesicherte Finanzierungsstruktur eines Leiterin dringend erforderlich.
„Das gesamte Spektrum der Vereinsarbeit ehrenamtlich zu erledigen, ist aus meiner Sicht auf Dauer nicht zumutbar“, so Lemb.
Ere sagte den Frauen zu, die Möglichkeiten einer Förderung zumindest zu prüfen.
Auch wenn ich aus meiner Sicht noch keine verbindlichen Zusagen machen konnte, so will ich die Frauen doch wenigstens in ihren Bemühungen gegenüber dem Land unterstützen, so Lemb weiter.
Mitarbeit im Freien Waldorfkindergarten Gera
Die Bedingungen der Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas müssen dringend verbessert werden. So das Fazit des SPD Landtagskandidaten Wolfgang Lemb.
Einen halben Tag nahm sich Lemb Zeit, um sich einen praktischen Einblick in die Arbeit; Anforderungen und Belastungen der Erzieherinnen und Erzieher zu verschaffen.
„Insbesondere nach Inkrafttreten des Thüringer Familienfördergesetz im Januar 2006 durch die Althaus - Regierung hat sich die Situation für Betreuung der den Kitas und deren Erzieherinnen und Erzieher anvertrauten Kinder deutlich verschlechtert“, so Lemb.
Durch den nunmehr anzuwendenden Personalschlüssel ergeben sich eine Vielzahl von Problemen bei der Absicherung einer ordnungsgemäßen und vor allem kindgerechten Betreuung. Wenn überhaupt, gelinge dies nur mit sehr viel Aufwand und hohem persönlichen Einsatz der Erzieherinnen und Erzieher.
„Ich werde mich deshalb für eine zügige Umsetzung unserer Vorschläge zur Verbesserung der Situation in den Kitas einsetzen“, so Lemb.
Lemb zeigte sich überzeugt davon, dass die Politik der CDU in den letzten Jahren, mehr als 100 Mio. Euro im Bereich der Kindergärten und -krippen zu kürzen, falsch war.
„Wir müssen in Bildung und damit in die Zukunft investieren. Kernpunkt unserer Vorschläge ist die Schaffung von zusätzlich 2.000 Stellen in den Thüringer Kitas“, so Lemb.
Damit will die SPD den Einrichtungen ermöglichen, die wachsenden Bildungsaufgaben in Angriff zu nehmen.
Die nach dem Verschwinden von mindestens 30.000 € drohende Insolvenz des Arbeitskreis Thüringer Familienorganisationen e.V. ( AKF) behindert nach Mitteilung der SPD-Landtagskandidatin Dorothea Marx die Auszahlung öffentlicher Fördergelder. Seit der CDU-“Familienoffensive“ im Jahr 2005 müssen private Vereine, die sich die Familienförderung auf die Fahne geschrieben haben, zwingend Mitglieder im AKF sein, wenn sie staatliche Fördergelder beanspruchen wollen. Der AKF trifft die Vorauswahl der Vereine und Projekte, die die durch die – ebenfalls von der Althaus-Regierung- installierte - „Stiftung Familiensinn“ gefördert werden, der gegen den Widerstand der SPD 34 Mio € Steuergelder zur Förderung von Familien zur Verteilung übertragen, und damit der Kontrolle des Landtags entzogen wurden.