Bundesweiter Aktionstag für Demokratie und Toleranz

„Zeichen gegen Rechtsextremismus und Intoleranz setzen“

Den heute stattfinden bundesweiten Aktionstag „Wir für Demokratie – Tag und Nacht für Toleranz“ unterstütze ich durch meine Teilnahme an den vom Lokalen Aktionsplan organisierten Aktivitäten in Kahla.
So möchte ich mein Engagement für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit deutlich machen und die Akteure um den Lokalen Aktionsplan, das Bürgerbündnis „BürgerInnen für Zivilcourage“ und natürlich die Bürger, die sich gegen Neonazis und Fremdenfeindlichkeit wehren, unterstützen.

Bei der Planung wurde versucht, breiten Bevölkerungsschichten, Kindern, Jugendlichen, bis hin zu den Senioren der Stadt, Angebote zu unterbreiten, sich an diesem Demokratie- und Bürgerfest zu beteiligen.
Viele Gruppen, Organisationen, Vereine und Parteien haben sich gemeinsam auf den Weg gemacht, um sich für Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt einzusetzen und dies auch öffentlich zu zeigen.

Ich freue mich auf den Tag in Kahla und werde die vielfältigen Aktivitäten vom offenen Bürgerfrühstück, dem Gedenken der Opfer rechtsextremer Gewalt, dem Eröffnen des “Demokratie- Ladens“ bis hin zum Familienprogramm nutzen, um klar Stellung zu beziehen für ein demokratisches, friedliches und tolerantes Miteinander.

 

Anschlag auf das Büro des Vereins "Täglich-Brot-Insel" in Kahla verurteilt

Nicht zum ersten Mal sind die Vereinsräume der "Täglich-Brot-Insel" in Kahla die Zielscheibe von Zerstörung und Sachbeschädigung.
Unbekannte haben in der Nacht vom 25. zum 26. März die Fensterscheiben eingeworfen und versuchten so, die Arbeit des Vereins insbesondere für Benachteiligte und für mehr Gerechtigkeitzu stören.
Mit diesen Einschüchterungsversuchen sollen die Menschen, die sich aktiv für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit eintreten, beeinflusst und von ihrem gemeinsamen Handeln abgehalten werden. Der Anschlag galt sicher auch der Initiative "BürgerInnen für Kahla" die mit dem Verein sehr eng zusammenarbeitet . Beide können sich meiner Unterstützung, aber sicher auch der Unterstützung vieler Demokraten sicher sein.
Gewalt, Einschüchterung, Sachbeschädigung werden nicht dazu führen, dass wir Bürger unsere Ziele aufgeben.
Es zeigt im Gegenteil, wie wichtig die Zusammenarbeit aller zivilgesellschaftlichen Kräfte für die Demokratie und Toleranz sowie Weltoffenheit ist.
Dies werden wir gemeinsam Bei "Tag und Nacht der Toleranz" am 16.4. 2013 unter Beweis stellen.

 

Dorothea Marx erinnert an die Rede von Otto Wels vor 80 Jahren gegen die Nazidiktatur

Vor 80 Jahren, am 23. März 1933 stimmt die SPD geschlossen gegen das „Ermächtigungsgesetz“ der Hitler-Regierung. Mit seiner Rede vor dem Reichstag gegen das "Ermächtigungsgesetz" trat der SPD-Vorsitzende Otto Wels für Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein und gegen Intoleranz, Rassismus und rechtes Gedankengut. Ein Beispiel für Courage und Gradlinigkeit, und das es sich lohnt für seine Überzeugung einzustehen. Ein Vorbild für uns alle.

 

"Gelebte Gleichwertigkeit" statt "Gruppebezogener Menschenfeindlichkeit"

Zu einer öffentliche Diskussionsrunde mit der Landtagsabgeordneten Dorothea Marx im Sondershäuser Rathaussaal luden am Dienstag das Kreisjugendringprojekt „Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten“ und das Landratsamtsprojekt „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“. Thema dieses Diskussionsabends war „Der ‚NSU‘ – Naziterror made in Thüringen. Prävention durch politische Bildung und Kommunikation?“ Moderiert wurde der Abend von Alexander Lorenz vom Projekt "Lernen vor Ort".

 

Der ‚NSU‘ – Naziterror made in Thüringen. Prävention durch politische Bildung und Kommunikation?

Öffentliche Diskussionsrunde mit der Landtagsabgeordneten und dem Mitglied im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, sowie dessen Vorsitzende, Dorothea Marx (SPD) am 27. November 2012, 18 Uhr, im Sondershäuser Rathaussaal
Am 27. November 2012, 18 Uhr, findet im Sondershäuser Rathaussaal eine öffentliche Diskussionsrunde zum Thema „Der ‚NSU‘ – Naziterror made in Thüringen. Prävention durch politische Bildung und Kommunikation?“ mit der Vorsitzenden des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses und Landtagsabgeordneten Dorothea Marx (SPD) statt. Der Abend wird gemeinsam vom Kreisjugendringprojekt „Teil haben – Teil werden – aktiv gestalten“ und dem Landratsamtsprojekt „Lernen vor Ort im Kyffhäuserkreis“ organisiert.