Arbeit & Wirtschaft
Gewerkschaften im Gespräch mit den Spitzenkandidatinnen und -kandidaten
Am 19. Juni hatten der DGB Thüringen und die Thüringer IG Metall-Verwaltungsstellen die Spitzenkandidaten der Parteien nach Stadtroda eingeladen, um mit ihnen ausführlich die gewerkschaftlichen Positionen zu diskutieren. Der Saal im Schützenhaus war mit mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen gut gefüllt.
Zur traditionellen Maifeier am Tag der Arbeit auf dem Marktplatz der Stadt Sondershausen lud die SPD gemeinsam mit dem DGB-Kreisverband Kyffhäuserkreis ein. Auch mit vor Ort waren die Landtagsabgeordnete Dorothea Marx, der Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme, die Kreisvorsitzende Cornelia Kraffzick und die Ortsvereinsvorsitzende Sabine Bräunicke, sowie der DGB-Kreisvorsitzende Reiner Sörgel.
Die Beschlussfassung des Bundeskabinetts, den Gesetzentwurf zum flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro auf den Weg zu bringen, begrüßt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, Dorothea Marx:
„Der allgemeine, flächendeckende, gesetzliche Mindestlohn ist ein historischer Durchbruch. Die SPD hat viele Jahre dafür gekämpft. Er wird die Einkommenssituation und damit das Leben von hunderttausenden Thüringerinnen und Thüringern verbessern.“
Das Bundeskabinett stimmte dem Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles am Mittwoch zu. In Thüringen würde der Mindestlohn einem Drittel der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer zu Gute kommen, so Marx.