Arbeit & Wirtschaft
Im Vorfeld des für Montag geplanten Gesprächs der Geraer Oberbürgermeisterin Viola Hahn mit den Initiatoren der GeraArena empfiehlt der Geraer Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb von einer pauschalen Ablehnung der Pläne abzusehen.
„Trotz aller - im Wahlkampf geäusserten - Skepsis sollte die Oberbürgermeisterin offen in das Gespräch gehen und gemeinsam mit den Initiatoren überlegen, welcher Weg für Gera das Beste ist. Wenn der Bund Deutscher Radfahrer und der Thüringer Radsport-Verband das Projekt in Gera auf Grund seiner langen Radsporttradition unterstützen, muss man das ernst nehmen.“, so Lemb.
Themenschwerpunkt Wirtschaft und Arbeitsmarktpolitik in der Region
Der „Arbeitskreis Wirtschaft“ der SPD Landtagsfraktion besuchte auf seiner Sommertour am Dienstag die drittgrößte Thüringer Stadt. Der Geraer Abgeordnete Wolfgang Lemb stellte seinen Landtagskollegen unterschiedliche Stationen vor.
Bei der Firma GM Getränketechnik und Maschinenbau GmbH war Eleonore Mühlbauer, Abgeordnete aus Arnstadt und Sprecherin für Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, besonders an aktuellen Entwicklungen in der Getränkeindustrie interessiert. Die Geschäftsführer Rolf John und Frank Gniechwitz stellten den Abgeordneten die wechselvolle Unternehmensgeschichte vor und führten die Gäste durch den Betrieb, der weltweit unter anderem mit der Herstellung von Flaschenreinigungsmaschinen erfolgreich ist.
Fortschritt – das ist etwas Positives! Fortschritt bedeutet Wachstum, neue Produkte, mehr Arbeitsplätze, mehr Wohlstand, höhere Steuereinnahmen, mehr soziale Sicherheit. Fortschritt kann auch negative Effekte haben! Es bedeutet mehr Umweltbelastung, härtere Arbeitsbedingungen, Gefährdung traditioneller Betriebe und Anpassung an die Bedingungen des Marktes.
Die Geraer Landtagsabgeordneten Wolfgang Lemb (SPD) und Dieter Hausold (DIE LINKE.) ziehen ein positives Fazit zur Berichterstattung, ein Intercity für Gera sei im Gespräch. „Die Bemühungen das Thema anzustoßen, haben insoweit einen Erfolg erzielt, dass nun immerhin Gespräche im Ministerium geführt werden.“, zeigt sich Lemb vorsichtig optimistisch. Es sei zwar noch kein Erfolg in der Sache erzielt, aber das Thema sei nun an der richtigen Stelle platziert.