20 Jahre Städtetourismus in Thüringen

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt - Andreas Bausewein

Seit zwanzig Jahren arbeiten neunzehn Thüringer Städte - Altenburg, Apolda, Arnstadt, Eisenach, Erfurt, Gera, Gotha, Greiz, Ilmenau, Jena, Meiningen, Mühlhausen, Nordhausen, Rudolstadt, Saalfeld, Schmalkalden, Sondershausen, Suhl, Weimar -  eng zusammen, den Tourismus in Thüringen gemeinsam voranzubringen. Es wurde viel diskutiert, in Workshops und Arbeitsgruppen Ideen und Strategien entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Um diese Errungenschaften zu würdigen, lud der Verein Städtetourismus in Thüringen e.V. heute zu einer Jubiläumsfeier in den Festsaal des Erfurter Rathauses.
 

 

Tourismus im ländichen Raum - Iris Gleicke in Kahla

Iris Gleicke (2.v.li.), Regine Kanis und Hans-Christian Schmidt vor dem Heimbürgedenkmal in Kahla.

Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, war am 8. August zu Besuch in Kahla. In der Saalestadt traf sie gemeinsam mit Regine Kanis mit Anbietern aus der Tourismusbranche und dem Gastgewerbe zusammen, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen.

 

Zu Gast in Eisenberg bei der „Pfingstgesellschaft Friedrichstanneck e.V.“

Pressemitteilung 18.05.2013

Landtagsabgeordnete besuchte in Eisenberg die „Pfingstgesellschaft Friedrichstanneck e.V.“

Die Landtagsabgeordnete Regine Kanis nutzte den Samstag um sich vor Ort mit den Besonderheiten des Vereines, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, vertraut zu machen. 2012 entstand die Idee zum Jubiläum alle Mitglieder mit einer einheitlichen Kleidung auszustatten. Dies überstieg die finanziellen Möglichkeiten des Vereins, so dass nach einer Lösung gesucht wurde. Gern unterstützte Regine Kanis in Ihrer Funktion als Landtagsabgeordnete dieses Vorhaben und gemeinsam wurde ein Antrag auf Lottoüberschussmittel beim Justizministerium eingereicht. Wenige Wochen später erhielt der Verein die Zusage vom Minister Poppenhäger über eine Zuwendung von 1.800€. Schon zu den nächsten traditionellen Veranstaltungen wie Maibaumsetzten und Bornschlämmen wird man die Vereinszugehörigkeit bereits an der Kleidung erkennen können.
Der Vorsitzende Falko Pahnke nahm sich mit seinen Vereinsmitgliedern viel Zeit für die Abgeordnete und erklärte ihr und dem Bürgermeister Ingo Lippert die traditionellen Abläufe am Samstag und Sonntag des Pfingstfestes.
Immer Samstag finden die Vorbereitungen wie, das Herrichten des Angers, das Schmücken der Wege, das Holen und vorbereiten des Baumes, sowie das Binden des Kranzes statt.
Am Anger, waren die Vorbereitungen schon so gut wie abgeschlossen, der alte Baum war umgelegt und schon für die zu bauende und dann zu versteigernde Pfingstbank zurecht gesägt. Man wartete auf den Richtmeister Frank Pretzsch, der mit Unterstützung weiterer Vereinsmitglieder den neuen Baum und die Streu für den Kranz aus dem Wald holte.
Auf dem Hof der Familie Pretzsch trafen sich weitere Frauen. Sie hatten sich das Warten auf die Streu mit Kaffee und guten Kuchen verkürzt und so ging ihnen anschließend die Arbeit gut von der Hand. Es herrschte eine fröhliche und von Vorfreude auf das gemeinsame Fest geprägte Stimmung. Zugegen waren auch die Bräute, allerdings noch in Alltagskleidung, die am Sonntag schon um 6.00 mit dem Maibaum und dem Kremser durch die Stadt ziehen. Um 9.00 Uhr beginnt das Bornschlämmen auf dem Anger und von 10 Uhr bis ca. 13 Uhr das traditionelle Maibaumsetzen mit Versteigerung der Pfingstbank vom Baum aus dem Jahre 2011.
Der Tag klingt dann mit dem öffentlicher Pfingsttanz im Saal des "Hotel Friedrichstanneck" aus.
Regine Kanis, freute sich über die herzliche Aufnahme und bedankte sich bei den Vereinsmitgliedern nicht nur für die vielen Informationen, sondern für das ehrenamtliche Engagement, dass hier gezeigt wird. „Diese gemeinsamen Aktivitäten vor Ort, sind dass, was das Leben so besonders macht und können nicht hoch genug geschätzt und anerkannt werden“ betonte sie.
Nun hoffen alle nur noch auf schönes Wetter und viele Besucher.

 

Ministerium fördert Schlossmuseumsprojekt mit 25.000 Euro

Wie das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur heute mitteilte, beteiligt sich das Ministerium am Ausstellungsprojekt „Zwischen Prunk und Politik – Fürstliche Gräber des frühen Mittelalters in Sondershausen“ mit einer Zuwendung in Höhe von 25.000 Euro. Die Ausstellung wird vom Schlossmuseum Sondershausen anlässlich des Thüringentages 2013 durchgeführt.
Die Sondershäuser Landtagsabgeordnete Dorothea Marx (SPD) zeigte sich hocherfreut über die Bewilligung. „Das ist eine gute Nachricht für die Residenzstadt Sondershausen. Durch diese Förderung würdigt das Land Thüringen einmal mehr das kulturelle Engagement der Stadt. Die Erhaltung und Präsentation unserer kulturellen Schätze ist kein überflüssiges "Sahnehäubchen". Sie wahrt und bereichert das Wissen über unsere Wurzeln.“

 

Gera erhält 568.867 Euro zusätzlich für Kultur

"Gera wird aus dem neu geschaffenen Kulturlastenausgleich in diesem Jahr 568.867Euro zusätzlich für sein kulturelles Engagement vom Land Thüringen erhalten.", erklärt der Geraer SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb.