Bildung & Kultur
Zu den veröffentlichten Ergebnissen einer Umfrage des Lehrerverbandes erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Thüringer SPD-Landtagsfraktion Marion Rosin: „Wir nehmen die Unzufriedenheit vieler Thüringer Schulleiterinnen und Schulleiter mit ihrer beruflichen Situation sehr ernst und halten daher eine attraktivere Ausstattung der Schulleiterstellen für dringend geboten. Eine ganze Reihe von Schulleiterstellen ist in Thüringen bereits seit Jahren unbesetzt, weil sich keine Bewerberinnen oder Bewerber für sie finden. Die Arbeit des jeweiligen Schulleiters übernimmt dann ein damit ‚beauftragter‘ Lehrer, der aber nicht entsprechend seiner realen Tätigkeit bezahlt wird. Das empfinden die betroffenen Kolleginnen und Kollegen verständlicherweise als ungerecht“, so die Sozialdemokratin, die vor ihrem Einzug in den Thüringer Landtag selbst als Schulleiterin gearbeitet hat.
Anlässlich des morgigen 12. Bundesweiten Vorlesetags erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Marion Rosin: „Lesen ist eine elementare Kulturtechnik, die für die Vermittlung und Aneignung von Bildung unverzichtbar ist. Wie viele Studien zeigen, wird in den Familien aber immer weniger gelesen und vorgelesen. Diese gesellschaftlichen Defizite können in den Schulen aber nicht ohne weiteres kompensiert werden.“
„Um die Unterrichtsabdeckung an den Thüringer Schulen auch in Zeiten eines anhaltenden Flüchtlingszustroms zu gewährleisten, brauchen wir rasch mehr Lehrerpersonal“, erklärt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Diese Haltung habe sie bereits vor Wochen öffentlich vertreten und verdeutlicht, dass 300 zusätzliche Lehrerstellen ab dem kommenden Jahr zusätzlich benötigt würden. „Ich freue mich, dass nun auch das zuständige Bildungsministerium den zusätzlichen Personalbedarf – bedingt durch die rasch steigenden Schülerzahlen – erkannt hat und sich meiner Einschätzung anschließt“, sagt die SPD-Bildungspolitikerin.
Mit Blick auf die steigenden Schülerzahlen in Thüringen durch die hohe Zahl an Flüchtlingskindern begrüßt die SPD-Bildungspolitikerin Marion Rosin die heute veröffentlichte Nachricht, wonach die evangelischen Schulen in Thüringen bereit seien, mehr Flüchtlingskinder als bisher in ihren Schulen zu unterrichten: „Die Integration und Förderung einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingskindern und insbesondere deren schulische Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns stellen müssen. Das gesamte Thüringer Schulwesen steht hier vor großen Herausforderungen. Die Umsetzung bestmöglicher Lösungen für die betroffenen Kinder stellt sich für uns als eine gemeinsame Aufgabe von staatlichen und freien Schulen dar. Dabei sehen wir letztere als Partner der staatlichen Träger.“