Bildung & Kultur
Zum Beginn des Schuljahres 2015/16 sagt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion: „Das neue Schuljahr steht im Zeichen der Weiterentwicklung des Thüringer Schulwesens im Sinne des längeren gemeinsamen Lernens“. Grund für ihre positive Bewertung ist vor allem die Tatsache, dass sich die Zahl der Thüringer Gemeinschaftsschulen von 46 auf 54 weiter erhöht. Damit sei man bei der Etablierung dieser neuen Schulart einen wichtigen Schritt vorangekommen. Das sei aber kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Erklärtes Ziel der Sozialdemokraten bleibe es, das längere gemeinsame Lernen in den nächsten Jahren flächendeckend auszubauen. „Die SPD will bis 2019 mindestens 100 Gemeinschaftsschulen in Thüringen haben. Daher brauchen wir künftig mehr Tempo und weniger Ministerialbürokratie beim Ausbau des längeren gemeinsamen Lernens“, betont die SPD-Bildungspolitikerin.
Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Marion Rosin, zeigt sich überrascht von der Forderung der CDU-Fraktion, den „Bildungsplan bis 18“ sofort zu veröffentlichen und wertet dies als reinen Populismus. „Der ‚Bildungsplan bis 18‘ wurde umfassend mit den betroffenen Akteuren diskutiert. Ein Fachbeirat – mit Vertreterinnen und Vertretern von Eltern, Kirchen, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden – war in die Erstellung eingebunden. Deshalb habe ich keinerlei Zweifel daran, dass der ‚Bildungsplan bis 18‘ bei seiner Veröffentlichung im Herbst auf breite Zustimmung der bildungspolitischen Akteure und der Elternschaft stoßen wird“, ist sich Marion Rosin sicher.
Acht neue Gemeinschaftsschulen im Schuljahr 2015/16
„Dass im neuen Schuljahr acht weitere Gemeinschaftsschulen an den Start gehen, ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Etablierung des längeren gemeinsamen Lernens in Thüringen“, erklärt Marion Rosin, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.