Demokratiefördergesetz muss kommen!

Dorothea Marx, MdL

Zur Vorstellung des Thüringer Verfassungsschutzberichtes 2024 erklärt Dorothea Marx, innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion:

„Die meisten Anhänger, die meisten Straftaten – der Verfassungsschutzbericht dokumentiert, dass Rechtsextremismus weiterhin die größte Bedrohung unserer Freiheit ist. Wir müssen die Demokratie auf allen Ebenen stärker immunisieren. Dazu braucht es eine gestärkte Zivilgesellschaft, bestens ausgestattete Sicherheitsbehörden und keine falsche Toleranz gegenüber dem politischen Arm der rechtsextremen Bewegung.“

 

Antisemitismus entschieden entgegentreten

Dorothea Marx, MdL Bild: Paul-Alexander Probst/snice

Zur Vorstellung des aktuellen Jahresberichts des Recherche- und Informationszentrums Antisemitismus (RIAS) Thüringen erklärt Dorothea Marx, innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Der Bericht ist ein erschreckendes Signal: Mit 392 dokumentierten antisemitischen Vorfällen im Jahr 2024 ist die Zahl antisemitischer Taten in Thüringen so hoch wie nie. Das reicht von Schmierereien an Stolpersteinen über antisemitische Ausfälle bei Demonstrationen bis hin zu Anfeindungen im universitären Umfeld. Besonders alarmierend ist, dass fast die Hälfte der Vorfälle israelbezogen ist. Wer antisemitische Parolen als vermeintliche Kritik an Israel tarnt, greift in Wahrheit Jüdinnen und Juden hier bei uns an.“

 

Kriminalstatistik: Erfassung von Fällen häuslicher Gewalt erweitern

​„Die Ergebnisse der Kriminalstatistik 2020 sind ein Ausweis für die gute Arbeit der Thüringer Polizei. Die Aufklärungsquote bewegt sich seit vielen Jahren über 60 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt. Für diese sehr gute Ermittlungsarbeit gebührt den Beamtinnen und Beamten und den Angestellten der Thüringer Polizei unser Dank und unsere Anerkennung“, so Dorothea Marx, innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Gleichwohl zeige auch die PKS 2020 an einigen Stellen hinsichtlich der statistischen Erfassung Defizite: „In der Kriminalstatistik wird darauf hingewiesen, dass das Kriminalitätsphänomen häusliche Gewalt nicht auswertbar ist. Opferverbände und Beratungsstellen berichten seit Beginn der Coronapandemie von mehr Fällen häuslicher Gewalt. Daher wäre eine bundesweite Erfassung in polizeilichen Kriminalstatistiken hilfreich, um ein realistischeres Bild davon zu zeichnen.“

Als „besorgniserregend“ bezeichnet Dorothea Marx die Entwicklung im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Hier gibt es einen deutlichen Anstieg der Fälle: „Insbesondere der unerlaubte Handel mit Crystal zeigt sich verantwortlich für den Anstieg der Fallzahlen in diesem Bereich. Wir müssen das zum Anlass nehmen, dieses Kriminalitätsphänomen in den kommenden Jahren stärker in den Blick zu nehmen und zu bekämpfen. Hier sind vermutlich auch Strukturen organisierter Kriminalität aktiv. Leider benennt die derzeitige Struktur der Polizeikriminalstatistik auch Straftaten im Bereich der organisierten Kriminalität nicht gesondert.“    

 

Kaiser: Altenburger Land bekommt THW-Logistikzentrum

Elisabeth Kaiser, der vorherige THW-Präsident Albrecht Broemme und der akt. THW-Landesbeauftr., Dr. Marcus von Salisch
"Es ist entschieden! Das THW wird eines seiner vier geplanten bundesweiten Logistikzentren am Standort Altenburg/Nobitz errichten und dafür in den nächsten Jahren rund 10 Millionen Euro investieren.

Das gab die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser am Dienstag nach Gesprächen mit der THW-Leitung und dem Bundesinnenministerium bekannt. Die Katastrophenschutz-Expertin hatte sich seit Jahren für die Ansiedlung einer THW-Einrichtung in Ostthüringen eingesetzt.

 

 Kaiser: THW-Logistikzentrum als Chance für Ostthüringen

Elisabeth Kaiser

Das Altenburger Land hat beste Chancen, Standort eines der bundesweit vier geplanten THW-Logistikzentren zu werden.

Das gab die Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser nach Gesprächen mit Verantwortlichen im THW und dem Thüringer Innenminister Georg Maier bekannt.

"Ich freue mich sehr, dass eines der neuen Logistikzentren bei uns in Thüringen angesiedelt werden soll. Dafür hat das Altenburger Land nun die besten Karten", unterstreicht Innen-Expertin Kaiser. "Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit dem Nobitzer Flugplatz und dem sehr aktiven THW-Ortsverband in Altenburg bietet unsere Region ausgezeichnete Bedingungen für THW-Logistik. Für das Altenburger Land sprechen außerdem die zentrale Lage in Mitteldeutschland sowie der Sitz des THW-Landesverbandes Thüringen/Sachsen."