Soziales
Für ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen gibt es aktuell gleich mehrere Gelegenheiten, mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für die eigene Arbeit zu bekommen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser weist dafür auf verschiedene Wettbewerbe hin und informiert über Preise, für die bereits durchgeführte Projekte und ihre Initiatoren als Preisträger vorgeschlagen werden können.
Der Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" prämiert Projekte, die sich u.a. in den Themen Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus bewegen. Die jeweilige Arbeit vor Ort soll durch ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro bis 5000 Euro gewürdigt werden.
Elisabeth Kaiser zu den Änderungen des Thüringer Kinder- und Jugendhilfeaus- führungsgesetzes
Anlässlich des Beschlusses der rot-rot-grünen Regie-rungsfraktionen im Thüringer Landtag, im Augustplenum eine Novelle des Thüringer Kinder- und Jugendhilfeaus-führungsgesetzes auf den Weg zu bringen, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser: „Rot-Rot-Grün hält Wort. Mit der Gesetzesnovelle sorgen die Regierungsfraktionen für eine lange nötige finanzielle Stärkung der Jugendarbeit und sichern die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Damit wird die eigenständige Jugendpolitik in Thüringen auf eine solide Basis gestellt.“
Am heutigen Dienstag besuchte die Landtagsabgeordnete Marion Rosin gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stiftung „Hand in Hand“ Michael Hoffmeier die Schwangeren- und Familienberatungsstelle im Saalfelder Krankenhaus, die in Trägerschaft des DRK liegt.
Der Geschäftsführer des DRK Saalfeld-Rudolstadt Herr Behrendt informierte über die Arbeit und die finanzielle und personelle Ausstattung der Einrichtung.
Die Beratungsstelle ist Konfliktberatungsstelle, Anlaufstelle für Familien in Notlagen und Schwangeren. Die Stiftung „Hand in Hand“ unterstützt diese Arbeit unbürokratisch und zügig im Sinne der Betroffenen.
Marion Rosin unterstrich die Bedeutung dieser Beratung für den Landkreis und wird dafür Sorge tragen, dass seitens des Freistaats eine auskömmliche Finanzierung gesichert bleibt.
Am 3. Dezember findet in der Landessportschule in Bad Blankenburg die dritte Kinderschutzkonferenz des Landratsamtes Saalfeld-Rudolstadt in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Frühe Hilfen und Kinderschutz“ statt. Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Thematik „Familie und Sucht“. Eröffnet wird die Konferenz durch ein Grußwort von Landrat Marko Wolfram sowie Frank Persike, Bürgermeister der Stadt Bad Blankenburg und der Leiterin des Jugendamtes des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt, Cornelia Herpe. Den fachlichen Einstieg liefert Dr. med. Ekkehart D. Englert, Experte von der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Helios Klinikums Erfurt, mit einem Vortrag zum Thema „Sucht und psychische Belastung in der Familie, Situation von Kindern in familiären Krisen“. In Arbeitsgruppen werden verschiedene Themen anschließend vertiefend diskutiert. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Informationen, sowie die Vernetzung von Fachleuten aus der Jugendhilfe.