Soziales
Dorothea Marx (SPD): „Familien erhalten bessere Unterstützung vor Ort“
Thüringer Kommunen erhalten künftig mehr Geld für die Familienförderung. Im Rahmen des Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben wird das Land insgesamt rund 6,3 Millionen Euro mehr zur Verfügung stellen. Um das Zusammenleben der Generationen zu fördern – von den Kleinsten bis zu den Ältesten – hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie das Landesprogramm „Familie eins99“ entwickelt.
„Das Älterwerden muss genauso lebenswert gestaltet werden, wie das jung sein. Deshalb begrüßen wir die Mittel, die die Landesregierung für die Umsetzung des Programms den Landkreisen zur Verfügung stellt“, so Dorothea Marx, Mitglied der SPD-Landtagsfraktion. Wenn der Kyffhäuserkreis die Höchstförderung des Landes in Anspruch nimmt, liegt die neue Fördersumme bei 477.970 Euro. Bisher waren es 108.255 Euro, das sind also rund 370.000 Euro mehr.
Für ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen gibt es aktuell gleich mehrere Gelegenheiten, mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung für die eigene Arbeit zu bekommen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser weist dafür auf verschiedene Wettbewerbe hin und informiert über Preise, für die bereits durchgeführte Projekte und ihre Initiatoren als Preisträger vorgeschlagen werden können.
Der Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" prämiert Projekte, die sich u.a. in den Themen Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus bewegen. Die jeweilige Arbeit vor Ort soll durch ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro bis 5000 Euro gewürdigt werden.
Elisabeth Kaiser zu den Änderungen des Thüringer Kinder- und Jugendhilfeaus- führungsgesetzes
Anlässlich des Beschlusses der rot-rot-grünen Regie-rungsfraktionen im Thüringer Landtag, im Augustplenum eine Novelle des Thüringer Kinder- und Jugendhilfeaus-führungsgesetzes auf den Weg zu bringen, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser: „Rot-Rot-Grün hält Wort. Mit der Gesetzesnovelle sorgen die Regierungsfraktionen für eine lange nötige finanzielle Stärkung der Jugendarbeit und sichern die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen. Damit wird die eigenständige Jugendpolitik in Thüringen auf eine solide Basis gestellt.“
Am heutigen Dienstag besuchte die Landtagsabgeordnete Marion Rosin gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stiftung „Hand in Hand“ Michael Hoffmeier die Schwangeren- und Familienberatungsstelle im Saalfelder Krankenhaus, die in Trägerschaft des DRK liegt.
Der Geschäftsführer des DRK Saalfeld-Rudolstadt Herr Behrendt informierte über die Arbeit und die finanzielle und personelle Ausstattung der Einrichtung.
Die Beratungsstelle ist Konfliktberatungsstelle, Anlaufstelle für Familien in Notlagen und Schwangeren. Die Stiftung „Hand in Hand“ unterstützt diese Arbeit unbürokratisch und zügig im Sinne der Betroffenen.
Marion Rosin unterstrich die Bedeutung dieser Beratung für den Landkreis und wird dafür Sorge tragen, dass seitens des Freistaats eine auskömmliche Finanzierung gesichert bleibt.