Landtag
Eine Unterrichtsstunde der anderen Art erlebten kürzlich die Schülerinnen und Schüler des Altenburger Friedrichgymnasiums. Der Sömmerdaer SPD-Landtagsabgeordnete Frank Weber, der auch das Altenburger Land betreut, diskutierte zwei Stunden mit Schülern des Sozialkundekurses über politische Themen, die junge Menschen interessieren.
Der Alltag hat mich wieder, neben dem Tagen der Arbeitsgruppe "Inklusive Bildung im frühkindlichen Bereich" des Beirates Inklusiver Bildung, den Arbeitskreisen der Fraktion, der Fraktionssitzung und der Ausschusssitzungen, nahm ich weitere Termine in Erfurt wahr.
Auf meine Einladung besuchten Beschäftigte der "Rodawerkstatt" aus Stadtroda den Landtag und wir führten eine sehr interessante Diskussion zu meist aktuellen Themen.
Mit dem Informationsbesuch im "welconm center" in Erfurt und meiner Teilnahme an der Preisverleihung des Thüringer Integrationspreises 2013 versuche ich viele Informationen zu erhalten und Kontakte zu knüpfen oder zu pflegen, die sich im Zusammenhang mit der Integration und Unterstützung von ausländischen Mitbürgern und Flüchtlinge stehen.
Das "welcom center in Erfurt, welches seit September arbeitet steht als Informations-, Beratungs- und Kontaktstelle zur Verfügung und wurde insbesondere auch an diesem Nachmittag sehr stark frequentiert. Obwohl man noch dabei ist, Netzwerke aufzubauen und Partner kennenzulernen, wird es bereits gut angenommen.
Das der Integrationspreis, der mit 5000 € dotiert ist, an den Kindergarten in Bad Lobenstein gegangen ist, hat mich besonders gefreut. Das Team hatte sich ein besonderes Konzept, vor allem für die Sprachförderung der Kinder nichtdeutscher Herkunftssprache überlegt. Dabei ging es nicht nur um die Vermittlung der deutschen Sprache, sondern auch um den Abbau von Vorurteilen auf Seiten aller Eltern. Mit einem ganzheitlichen Konzept entwickelte sich die Kita als Eisbrecher und Vorreiter für einen interkulturellen Umgang miteinander.
Presseerklärung SPD-Fraktion:
Notleidende Menschen in Syrien brauchen unsere Unterstützung/
Geibert soll sich für Aufnahme von mehr syrischen Flüchtlingen in Thüringen einsetzen
„Jetzt, wo die Menschen in Syrien so große Not leiden, sollten wir helfen und ihnen in Thüringen wenigstens vorübergehend einen sicheren Hafen bieten.“ Regine Kanis, die Sprecherin für Migration der SPD-Fraktion, fordert Thüringens Innenminister Geibert auf, seiner gestrigen Ankündigung nun auch Taten folgen zu lassen und sich bei Bundesinnenminister Friedrich mit Nachdruck für einen leichteren Zuzug von Syrern einzusetzen, die hier in Thüringen bereits Angehörige haben. „In letzter Zeit verweist der Thüringer Innenminister oft auf die Willkommenskultur im Freistaat. Jetzt ist der Moment, wo wir diese Willkommenskultur mit Leben erfüllen können“, so Kanis heute. Dies gelte auch für die Bürger im Freistaat. „Es ist ein Akt der Menschlichkeit, dass wir die Menschen aus Syrien jetzt unterstützen und sie herzlich willkommen heißen“, betont die SPD-Abgeordnete.
Kanis fordert zugleich, die betroffenen Familien nicht mit den Kosten allein zu lassen, die ihnen durch den Zuzug ihrer Angehörigen entstehen könnten: „Flüchtlingen ist der Zugang zur Arbeitswelt oft erschwert. Deshalb haben sie meist nur ein geringes Einkommen.“ Kanis fordert Geibert deshalb auf, nach einer Lösung für das Finanzierungsproblem zu suchen und sich für einen finanziellen Ausgleich der Betroffenen einzusetzen.