Arbeit & Wirtschaft
Werk ist industrieller Leuchtturm
Wolfgang Lemb, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, sieht im Falle des Verzichts auf eine Staatsbürgschaft für Opel schwere Zeiten auf Thüringen zukommen: „Bundeswirtschaftsminister Brüderle hat dem Bemühen um eine Opel-Zukunft durch sein Verhalten der letzten Tage und Wochen massiv geschadet. Schlimmstenfalls könnte Brüderles Verhalten in der Schließung von Opel in Eisenach gipfeln“, warnt Lemb.
1. Saale-Holzland-Schau eröffnet
An der Eröffnung der 1. Saale-Holzland-Schau nahm ich gestern in der Eisenberger Stadthalle teil. Diese Schau wurde gemeinsam vom Eisenberger Bürgermeister Ingo Lippert und vom Landrat Andreas Heller eröffnet. Gleichzeitig wurde der Wunsch zum Ausdruck gebracht, diese Schau zu erweitern und als ein Beitrag zur Wirtschaftsentwicklung zu etablieren.
In Sachen Opel darf es keinen Standort- und beschäftigungspolitischem Harakiri geben
Vor „Standort- und beschäftigungspolitischem Harakiri“ warnt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Lemb und verweist auf die heutigen Veröffentlichungen, wonach der Lenkungsrat angeblich empfohlen habe, keine Staatshilfen zur Rettung von Opel zu gewähren. „Mittlerweile steht die Schließung von mehreren Werken zur Debatte“, konstatiert Lemb mit Verweis auf die widersprüchliche Nachrichtenlage.
Die Mitbestimmung in Betrieben und Verwaltungen stand im Mittelpunkt einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Ende Mai in Erfurt stattfand.
Neben zahlreichen Gewerkschaftsvertretern nahmen unter anderem der Vorsitzende des DGB-Bezirks Hessen-Thüringen Stefan Körzell, der Bundestagsabgeordnete Steffen-Claudio Lemme (SPD), das Mitglied des Thüringer Landtages Frank Weber (SPD) sowie Matthias Machnig (SPD), Thüringer Minister für Arbeit, Wirtschaft und Technologie, an der Veranstaltung teil.