Allgemein
Im Zusammenhang mit einem Seminar lud Prof. Dr. Klaus Dörre vom Institut für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena Fachleute und Politiker zu einer Diskussionsrunde ein.
Zum Thema „Weltoffenes Thüringen. Migration und Flüchtlingspolitik auf dem Prüfstand“ brachten die Fachleute, Madeleine Henfling vom Flüchtlingsrat Thüringen e.V. und Kay Senius, Leiter der Regionaldirektion der Arbeitsagentur, ihre Expertise vor, bevor die Vertreter der Parteien das Wort hatten. Eingeladen zur Veranstaltung waren alle Fraktionen des Thüringer Landtages, nur die CDU kam nicht.
„Im Kleinen anfangen, um Großes zu verändern“, sei das Credo der SPD-Fraktion in Hinblick auf die Europapolitik, sagt Dorothea Marx, Sprecherin für Europaangelegenheiten stellvertretend für ihre Fraktion. „Die SPD-Fraktion möchte mit ihrer Politik dazu beitragen, die Sozialstrukturen in Europa so zu gestalten, dass die EU nicht länger als rein wirtschaftliches Projekt wahrgenommen wird. Viele Menschen haben ihr Vertrauen in die EU seit der Finanzmarktkrise verloren und würden zunehmend dubiosen Populisten folgen, die sich scheinbar mehr für ihre Bedürfnisse interessieren als die ferne EU-Bürokratie“, kritisiert Marx.
In der aktuellen Diskussion um alternative Wege zur Finanzierung der Straßeninfrastruktur, lehnt die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Sabine Doht zusätzliche Belastungen für die Autofahrer strikt ab. Zwar seien dauerhaft höhere Investitionen notwendig, um Erhalt und Ausbau der Infrastruktur in Thüringen sichern zu können. „Pendler und Autofahrer dürfen dabei aber nicht gezielt weiter belastet werden", kommentiert Doht die Debatte.
In jedem Jahr mahnt der 11. April die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus. An diesem Tag wurden, kurz vor der Befreiung des KZ Buchenwald durch alliierte Truppen, die Häftlinge auf Todesmärschen durch das Land getrieben. Vorbei kamen sie auch in Eisenberg, wo am Vormittag eine Gedenkfeier stattfand.