Soziales
„Der Fakt, dass die Zahl der Kinder, die in Thüringen in Familien mit Hartz-IV-Bezug leben, in den letzten fünf Jahren zurück gegangen ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kinderarmut nach wie vor zu hoch ist“, sagt Peter Metz, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, mit Blick auf den heute durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband vorgestellten Armutsbericht. Danach lebten derzeit 18,4 Prozent der Thüringer Kinder von staatlichen Unterstützungsleistungen. „Thüringen ist damit das neue Bundesland mit der niedrigsten Quote. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Mehr aber auch nicht“, betont Metz. Wichtig sei in diesem Zusammenhang vor allem die sehr gute Kindertagesstättenpolitik, die es beiden Eltern erlaube, ganztägig zu arbeiten.
„Auch im Jahr 2012 werden die Kommunen mit der Jugendpauschale in Höhe von 11 Millionen Euro eine verlässliche Förderung der Jugendarbeit erhalten“, so Peter Metz, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Die Unterstützung und Förderung der Jugendarbeit müsse jedoch weiter ausgebaut werden.