Soziales
SPD Gera, Greiz und Altenburger Land spenden 165 kg Lebensmittel
Seit dem 23. Mai läuft die Wette der Thüringer Tafeln, dass sie binnen eines Monats 32 Tonnen lang haltbare Lebensmittel in Thüringen sammeln. Wettpate ist der stellvertretenden Ministerpräsident und SPD-Landesvorsitzende Christoph Matschie. Unterstützen wollten diese Aktion die Ostthüringer Genossen.
Presserklärung vom 12.04.2012
Regine Kanis, die migrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, ist über die Zahl der angenommenen Staatsbürgerschaften im vergangenen Jahr erfreut. Laut dem Landesamt für Statistik haben 2011 447 Ausländer einen deutschen Pass erhalten. Das ist die zweithöchste Zahl an angenommenen Staatsbürgerschaften seit 2000.
„Unser Freistaat wird in Zukunft auf Zuwanderung angewiesen sein“, prognostiziert Kanis. Anders werde sich der bereits abzeichnende Fachkräftemangel in den kommenden Jahren nicht beheben lassen.
„Bis zum Jahr 2020 fehlen uns 100 000 Fachkräfte“, erklärt die Landtagsabgeordnete. „Wenn wir dieses Defizit nicht ausgleichen, haben wir mit einem riesigen Standortnachteil zu kämpfen. Es ist wichtig, dass wir kein Potenzial verschenken und eine Kultur schaffen, die es Zuwanderern leicht macht, sich in Thüringen niederzulassen.“
Außerdem ist sich die Abgeordnete sicher, dass der Freistaat durch eine bunte Vielfalt von Kulturen bereichert wird. „Ich hoffe, dass sich die Menschen, die in unser Land kommen, auch wohl und heimisch fühlen.“
Der Ausländeranteil beträgt in Thüringen etwas mehr als zwei Prozent der Bevölkerung. Dieser Anteil sei, so Kanis, „deutlich geringer als ihn die Bevölkerung wahr nimmt“.
Presseerklärung
Erfurt, 1. März 2012
„Die Studie ist eine hervorragende Arbeit, die die nötigen Handlungsempfehlungen gibt, um Thüringen auch in Hinblick auf die Zuwanderung erfolgreich weiterzuentwickeln.“ Regine Kanis, migrationspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, findet lobende Worte für die Migrations-Studie, die am heutigen Vormittag von Petra Heß, der Ausländerbeauftragten des Freistaates Thüringen, an Dr. Hartmut Schubert, den Staatssekretär im Thüringer Sozialministerium, übergeben wurde.
„Der Fakt, dass die Zahl der Kinder, die in Thüringen in Familien mit Hartz-IV-Bezug leben, in den letzten fünf Jahren zurück gegangen ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kinderarmut nach wie vor zu hoch ist“, sagt Peter Metz, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, mit Blick auf den heute durch den Paritätischen Wohlfahrtsverband vorgestellten Armutsbericht. Danach lebten derzeit 18,4 Prozent der Thüringer Kinder von staatlichen Unterstützungsleistungen. „Thüringen ist damit das neue Bundesland mit der niedrigsten Quote. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Mehr aber auch nicht“, betont Metz. Wichtig sei in diesem Zusammenhang vor allem die sehr gute Kindertagesstättenpolitik, die es beiden Eltern erlaube, ganztägig zu arbeiten.