Arbeit & Wirtschaft
In ihrer Mitteilung vom 11. Februar äußerte sich die Mittelstandsvereinigung der CDU Gera zur Frauenquote. Ralf Bornkessel betonte ein Mindestanteil von jeweils 30 Prozent Frauen und Männern in Führungspositionen sei eine verfehlte Einmischung des Staates in die Personalpolitik der Unternehmen. Diese Argumentation kann der Geraer SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb nicht nachvollziehen. ...
Rund 40 Geraer folgten der Einladung des Landtagsabgeordneten Wolfgang Lemb (SPD) am Dienstagabend in das Stadtmuseum. Dort referierte einer der führenden Industriesoziologen der Bundesrepublik, Prof. Dr. Klaus Dörre (FSU Jena) , zum Thema Leiharbeit und prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Sein Fazit: Thüringen ist beim Thema Leiharbeit und im Niedriglohnbereich immer noch ein Stück schlechter als der Bundestrend.
„Die heute vorgelegten Zahlen des Landesamtes für Statistik und der vorletzte Platz Thüringens bei der Höhe der durchschnittlich gezahlten Löhne in Deutschland machen leider zum wiederholten Mal deutlich: Die Einkommenskluft zwischen den Bundesländern ist viel zu hoch. Dass bei diesen enormen Unterschieden insbesondere junge und gut ausgebildete Menschen Thüringen verlassen, ist leider nachvollziehbar“, so der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Lemb.
Der SPD Landtagsabgeordnete Wolfgang Lemb erwartet nach der Anhörung zum Vergabegesetz eine zügige Umsetzung durch den Thüringer Landtag. „Wir brauchen das Vergabegesetz zum Schutz unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unbedingt vor dem Mai 2011, da im April die letzten Übergangsregelungen für die 2004 der EU beigetretenen Mitgliedsstaaten auslaufen. Damit gilt dann nahezu in der gesamten Europäischen Union die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit.“
Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Lemb, drängt mit Blick auf die morgige öffentliche Anhörung zum Vergabe- und Mittelstandsfördergesetzes im Ausschuss für Wirtschaft, Technologie und Arbeit des Thüringer Landtags auf eine schnelle Verabschiedung:
„Wir brauchen das Vergabegesetz zum Schutz unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unbedingt vor dem Mai 2011, da im April die letzten Übergangsregelungen für die 2004 der EU beigetretenen Mitgliedsstaaten auslaufen. Damit gilt dann nahezu in der gesamten Europäischen Union die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit. Ich appelliere hier vor allem auch an die CDU, die parlamentarischen Verfahren und Beratungen so zu terminieren, dass wir eine rechtzeitige Verabschiedung des Gesetzes sicherstellen können.“