Arbeit
Höhn: Arbeitgeberverbände müssen Blockadehaltung aufgeben
Auf ihrer heutigen Fraktionssitzung hat die SPD-Fraktion im Thüringer Landtag eine Erklärung zum Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie verabschiedet. Die Erklärung enthält einen klaren Appell an die Arbeitgeberverbände, sich den Forderungen der IG Metall nicht weiterhin zu verweigern. SPD-Fraktionschef Höhn sagt dazu: „Die IG Metall hat vernünftige Forderungen gestellt, die für die Arbeitgeber durchaus erfüllbar wären. Auch um die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Konsequenzen eines Arbeitskampfes zu vermeiden, wären die Arbeitgeberverbände gut beraten, ihre bisherige Blockadehaltung den Forderungen der IG Metall gegenüber schnellstmöglich aufzugeben.“
Hier die Rede von Wolfgang Lemb im Thüringer Landtag bei youtube (bitte anklicken):
Wolfgang Lemb zum Thema "Gute Arbeit, gerechte Löhne"
Als „bloße Augenwischerei“ bezeichnet der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Lemb, das Konzept der Union zum Thema Mindestlohn. „Ein Mindestlohn nur dort, wo es keine Tarifverträge gibt, macht keinen Sinn. Denn auch Tarifverträge sorgen nicht zwingend für eine gerechte Bezahlung. Gerade in Thüringen sind die Löhne in vielen Branchen eindeutig zu niedrig“, sagt Lemb.
„Heute wurde eine große Chance verschenkt, tausende Schlecker-Mitarbeiterinnen vor dem wirtschaftlichen Desaster zu bewahren und schnell in neue Beschäftigungsverhältnisse zu vermitteln.“ Wolfgang Lemb, der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, ist stocksauer. Laut Lemb habe sich „die FDP dafür entschieden den Existenz-Kampf ihrer Partei auf den Rücken der Schlecker-Frauen auszutragen.“
Gemeinsam mit dem SPD-Kreisverband Erfurt und dem AfA Vorsitzenden Frank Weber, MdL habe ich heut morgen die Warnstreikenden auf dem Erfurter Anger unterstützt. Wir verteilten 500 Pfannkuchen und zeigten damit unsere Solidarität, denn ich bin der Überzeugung, dass gute Arbeit auch gut entlohnt werden muss.